Die Digitalisierung

Die Digitalisierung , Big Data, Cloud, Industry 4.0 und Mobile Enterprise ist allgegenwärtig und auf dem Vormarsch unser Handeln im Umgang mit Daten komplett umzukrempeln. Umso schneller man sich mit den zahlreichen Aspekten beschäftigt und die Möglichkeiten ausschöpft, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit wettbewerbsfähig zu bleiben und sich den eigenen Betriebsalltag zu erleichtern. Unternehmen die den Spagat zwischen Digitalisierung, Alltag und Transformation erfolgreich schaffen, sind oft erfolgreicher und erhalten einen großen Vorsprung. Genau diese Transformation findet im Hintergrund in vielen Unternehmen schon seit Jahren statt. Nehmen wir den Einzelhandel als Beispiel, das Einkaufen in vielen großen Supermärkten ist heute fast schon automatisiert. Das Kassieren der eigenen Sachen war vor vielen Jahren bei IKEA eine Innovation, heute ist es bei Kaufland Alltag. Man tauscht den Service-Aspekt des Kassierers in ein auf Vertrauen und datenbasierendes System ein. Der Kunde kommt also in den Laden und sucht nur noch die Ware aus die er kauft und scannt sie selbst ein, das Warenwirtschaftssystem macht den Rest und kümmert sich um die Beschaffung. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit bis das tägliche Einkaufen komplett automatisiert ist.

Die Auswirkung der digitalen Revolution auf den Markt

Jeden Tag werden viele bestehende Betriebe und Unternehmen durch Start-ups vom Markt verdrängt die durch Technologie und Apps das Leben erleichtern und viele Dienstleistungen redundant machen. Viele Unternehmen verschlafen die Möglichkeit wettbewerbsfähig zu bleiben und werden durch Innovationen und Ideen von genau diesen Start-ups bedrängt. Das Knowhow um eine Transformation erfolgreich durchzuführen kann angelernt und trainiert werden bedarf aber Pflege und Auffrischung, da nichts sich so schnell verändert wie die IT-Industrie. Nehmen wir den Transportdienstleister für eine oder mehrere Personen als Beispiel, im allgemeinen auch Taxi genannt. Seit Mitte 2009 kämpfen Taxifahrer gegen eine App an genannt UBER die ihnen die Kunden in den USA streitig macht. Die App ist leicht zu bedienen und die Fahrten sind günstig. Das was UBER jedoch ausmacht ist aber nicht der Preis oder die App, es ist der Aspekt das jeder der möchte sich anmelden kann und selbst für Geld Personen befördert, eine simple und brillante Idee möglich gemacht durch eine Applikation und programmiert von Collegestudenten. Die Faulheit des Menschen spielt hier eine große Rolle. Ist man vor 10 Jahren für die Planung eines Urlaubs noch in ein Reisebüro gegangen, hat man heute hunderte von Apps zur Auswahl die den kostengünstigsten Flug, Hotel und Fahrt zum Flughafen in Windeseile finden. Der Markt wird also umkämpfter und Unternehmen müssen sich ein Alleinstellungsmerkmal suchen was sie von dem Rest unterscheidet. Der Service-Aspekt ist für viele Verbraucher überflüssig und ein Relikt aus der Zeit vor der digitalen Revolution, da sich jeder die Daten für umsonst aus dem Internet beschaffen kann.

Die digitale Transformation in Europa

Die Digitalisierung eines Unternehmens oder die Erstellung einer digitalen Repräsentation mittels Informationstechnik ist für viele große und kleine Unternehmen in Europa immer noch eine große Herausforderung. Studien zufolge sind europäische Unternehmen Mittelmaß, was die Transformation der nötigen digitalen Veränderungsprozesse angeht. Dies sollte sich schnellstens ändern. Die Kompetenzen sind meist gegeben, jedoch fehlt bei vielen das trennscharfe Knowhow für die optimale Durchführung. Digitalisierung heißt nicht um jeden Preis das Unternehmen Transparent in Daten umzuwandeln, vielmehr sollte die Transformation des Unternehmens für die Zukunft eine vielversprechende Möglichkeit sein um dem Wettbewerb effektiv durch einen technologischen Fortschritt den Kampf anzusagen. Umso früher man erfolgreich transformiert, desto weniger Outsourcing wird benötigt. Europa hat bekannterweise einen hohen Bildungsgrad und Personal wird immer teurer, die Option des Outsourcing nach z.B. Indien ist also sehr attraktiv. Was man jedoch bedenken muss ist, das man seine Daten in die Hände dritter gibt die leider ihre Base of Operation mehrere Tausend Kilometer entfernt haben. Es ist zwar kostengünstig, aber auch gefährlich da betriebsinterne Daten sensibel zu behandeln sind. Ein weiterer Aspekt ist die Sprachbarriere welche die Kommunikation erschwert, kein Kontinent hat so diverse Sprachen wie der Europäische und Englisch ist für viele schon Grundvoraussetzung, trotzdem ist z.B. in Deutschland die Förderung eben genau dieser Sprache in der Schule Ausbaufähig und viele verlassen die Oberstufe des Gymnasiums mit mangelhaften Ergebnissen. Auch wenn für viele Unternehmen Outsourcing eine vielversprechende Option ist, schiebt man die Transformation des eigenen Unternehmens auf Dauer nur auf und hilft anderen Ländern sich das Knowhow für genau diese Transformation für sich selbst  anzueignen. Und wenn uns die digitale Revolution etwas gelehrt hat ist es das kein Unternehmen vor ihr sicher ist und das es dringend von Nöten ist sich mit ihr genau zu beschäftigen.

Die IT-Abteilung im Wandel der Zeit

Die größte Herausforderung eines Unternehmens ist es den Kernbetrieb aufrechtzuerhalten und gleichzeitig innovativ zu sein. Stellt man sich ein Unternehmen ohne interne Cloud vor sieht der Alltag gleich viel anders aus. Man ist zurückversetzt in die Zeit in der Tabellen und Briefe per Hand weitergereicht werden und das Warten vor dem Drucker täglich mehrere Minuten in Anspruch genommen hat. Die Digitalisierung ist ein Segen für Kleine- und Mittelständige Unternehmen da alles wie von selbst zu funktionieren scheint. Ein Warenwirtschaftssystem kümmert sich um das Produktportfolio und um Kundendaten, ein automatisiertes Kassensystem schickt alle Daten in Echtzeit and das interne Rechenzentrum und während dies alles im Vordergrund passiert wird parallel dazu die Buchhaltung automatisch mit dem Einscannen der Ein- und Ausgangsrechnungen erstellt. Diese Kernprozesse eines Unternehmens wurden durch jahrelanges forschen optimiert und strategisch so entwickelt, das in der Theorie ein Mitarbeiter alles überwachen kann. Doch die Theorie ist nicht die Praxis. Eine IT-Abteilung ist kein Ein-Mann-Unterfangen in dem nur überwacht wird, sondern eher ein planender, visionärer Bereich mit Design-Funktion zusammengeschlossen aus der ehemaligen IT-Abteilung und dem Management. Ein isoliertes Arbeiten der IT-Abteilung wie es vor 10 Jahren der Fall war ist heutzutage nicht mehr möglich. Früher sah man diesen Bereich des Unternehmens als Supporter. Dieser wurde für Unternehmensvisionäre Handlungen nur als beratende Funktion herbeigerufen. Heute weiß man das genau dieser Bereich das Herzstück jeder Unternehmung ist. Desto wichtiger ist eine Zusammenarbeit zwischen Management und IT-Abteilung um die Zukunft seiner Firma planen zu können.

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